Direct Pipe®
Unterwasserableitung für die neue Kläranlage Os Praceres, Pontevedra
Datum
April 2020
Infrastrukturtyp
Emissär
Rohrart
Länge der Bohrung
693 m
Bodenklasse
Lehm, Ton und Granit
Standort
Os Praceres, Pontevedra (Spanien)
Neue Unterwasserableitung der Kläranlage Os Praceres: Die Bohrarbeiten wurden innerhalb von 24 Tagen abgeschlossen, mit einer Vortriebsleistung von bis zu 70 Metern pro Tag und einer Bohrung von 690 Metern Länge sowie einem Durchmesser von 1.422 mm.
Die Erweiterung der Kläranlage Os Praceres in Pontevedra umfasste den Bau einer neuen Unterwasserableitung, einer wichtigen Infrastruktur zur Verbesserung des Abwassersystems und zum Schutz des empfindlichen Ökosystems der Flussmündung.
Im Rahmen dieses Projekts waren wir für die Ausführung der Bohrarbeiten mithilfe der Direct Pipe®-Technologie verantwortlich. Diese Lösung ermöglichte die Installation der Rohrleitung vom Land bis ins Meer, ohne einen Graben entlang der Küste ausheben oder direkt in den Meeresboden eingreifen zu müssen.
Unsere Beteiligung erfolgte im Rahmen des ersten in Spanien mit Direct Pipe®-Technologie und Meeraustritt ausgeführten Projekts – ein Meilenstein, der einen bedeutenden Fortschritt bei der Anwendung grabenloser Technologien für wasserwirtschaftliche Infrastrukturen darstellt.
690 Meter Länge, 1.422 mm Durchmesser
Unser Beitrag bestand in der Ausführung einer 690 Meter langen Bohrung zur Installation einer 56-Zoll-Stahlrohrleitung (1.422 mm Durchmesser) – vom Eintrittspunkt an der Küstenlinie bis zum Austrittspunkt in –6 Metern Tiefe unter dem Meeresboden.
Die Arbeiten wurden innerhalb von 24 aufeinanderfolgenden Tagen abgeschlossen, wobei Bohrleistungen von bis zu 70 Metern pro Tag erreicht wurden.
Entlang der gesamten Trasse durchquerten wir eine besonders anspruchsvolle Geologie mit wechselnden Schichten aus Schluff, Ton und Granit. Dies erforderte eine kontinuierliche Anpassung der Bohrparameter sowie eine präzise Steuerung des Bohrverlaufs, um den erfolgreichen Einbau der Rohrleitung sicherzustellen.
Warum wurde die Direct Pipe®-Technologie gewählt?
Das Projekt erforderte die Installation einer Rohrleitung mit großem Durchmesser, wobei die Auswirkungen auf die Umgebung minimiert und während des gesamten Bohrvorgangs ein hohes Maß an Präzision gewährleistet werden mussten.
Die Direct Pipe®-Technologie ermöglichte die gleichzeitige Ausführung des Aushubs und den Vortrieb der endgültigen Rohrleitung in einem einzigen Arbeitsgang. Dadurch konnten die Eingriffe an der Oberfläche reduziert sowie Arbeiten an der Küste und am Meeresboden vermieden werden.
Diese Methode eignet sich besonders für komplexe Querungen, sowohl unter Flüssen, Straßen und Eisenbahninfrastrukturen als auch für Land-Meer-Verbindungen, bei denen Präzision und Prozesskontrolle entscheidende Faktoren sind.
Ein Projekt, das unsere Erfahrung widerspiegelt
Jedes Projekt stellt individuelle Herausforderungen, und unser Anspruch ist es, für jedes Vorhaben die am besten geeignete Bohrlösung bereitzustellen.
Unsere Beteiligung am Bau der Unterwasserableitung der Kläranlage Os Praceres zählt zu den bedeutendsten Projekten, die wir mit der Direct Pipe®-Technologie realisiert haben. Sie unterstreicht unsere Fähigkeit, Bohrungen mit großen Längen und Durchmessern auch unter anspruchsvollen geologischen Bedingungen erfolgreich auszuführen.
Als Teil des ersten in Spanien mit Direct Pipe® und Meeraustritt ausgeführten Projekts konnten wir unsere Erfahrung im Bereich grabenloser Technologien weiter ausbauen und unsere Kompetenz in der Zusammenarbeit mit Ingenieurbüros und Bauunternehmen bei Projekten unter Beweis stellen, bei denen Präzision, sorgfältige Planung und fundierte Kenntnisse der geologischen Bedingungen entscheidend sind.
Häufig gestellte Fragen
Welche Rolle spielte Catalana de Perforacions beim Projekt der Kläranlage Os Praceres?
Was macht dieses Projekt besonders?
Dieses Projekt war Teil des ersten in Spanien mit Direct Pipe® und Meeraustritt ausgeführten Projekts – ein Meilenstein für den Einsatz grabenloser Technologien im Bereich wasserwirtschaftlicher Infrastrukturen. Die Bohrarbeiten wurden in nur 24 aufeinanderfolgenden Tagen abgeschlossen, wobei Vortriebsleistungen von bis zu 70 Metern pro Tag erreicht wurden.
Welche Merkmale hatte die Bohrung?
Die Bohrung hatte eine Länge von 690 Metern und ermöglichte die Verlegung einer 56-Zoll-Stahlrohrleitung (1.422 mm Durchmesser). Die Trasse begann an der Küstenlinie und endete in 6 Metern Tiefe unter dem Meeresboden, wobei während der gesamten Ausführung eine präzise Steuerung des Bohrverlaufs gewährleistet wurde.
Welche geologischen Herausforderungen brachte der Untergrund mit sich?
Entlang der gesamten Trasse wurden wechselnde Schichten aus Schluff, Ton und Granit durchfahren – eine besonders anspruchsvolle Geologie, die eine kontinuierliche Anpassung der Bohrparameter sowie eine permanente Überwachung des Bohrprozesses erforderte, um den erfolgreichen Einbau der Rohrleitung sicherzustellen.
Warum wurde die Direct Pipe®-Technologie gewählt?
Die Direct Pipe®-Technologie ermöglicht die gleichzeitige Ausführung des Aushubs und die Verlegung der endgültigen Rohrleitung in einem einzigen Arbeitsgang. Bei diesem Projekt stellte sie die am besten geeignete Lösung dar, da sie die Eingriffe an der Küste und am Meeresboden minimierte, die Arbeiten an der Oberfläche reduzierte und während der gesamten Bohrung eine hohe Präzision gewährleistete.
Welchen Beitrag leistete Catalana de Perforacions zu diesem Projekt?
Unser Beitrag bestand in der Ausführung der Bohrarbeiten unseres Fachbereichs unter Einsatz der für die Anforderungen des Projekts am besten geeigneten Technologie und Ressourcen. Dabei arbeiteten wir eng mit dem Auftraggeber und den weiteren am Projekt beteiligten Unternehmen zusammen, um eine präzise, sichere und an die technischen Anforderungen des Bauvorhabens angepasste Ausführung sicherzustellen.













